Sportschule Bauer & Kroewing

Trainingslager 2016 im Seifhennersdorfer Querxenland - 2. Teil

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Eigentlich heißt die Einrichtung „Kindererholungszentrum Seifhennersdorf e.V.“, doch eingebürgert hat sich der Name Querzenland. Es liegt ca. 20 km von Zittau und dem Dreiländereck Polen, Tschechien und Deutschland entfernt und ist wunderschön in die Wälder und Felder der Oberlausitz eingebettet. Und wieso Querxenland? Querze sind Sagengestalten der Oberlausitz, kleine Männlein, die zu der Familie der Heinzelmännchen und Zwerge gehören. Sie sind fleißige und heimliche Helfer des Menschen, treiben aber auch gern ihren Schabernack und sollen sich in der Gegend herumtreiben. Aber nun zum Trainingslager. Alle Sportler, Eltern, Großeltern waren pünktlich zur Abfahrt 15:30 Uhr am Parkplatz am Gesundheitszentrum, wer fehlte? Der bestellte Bus. Nach mehreren Telefonaten stellte sich heraus, dass er im Stau steckte und sich die Abfahrt um ca. 1 Stunde verzögert. Nach einer stressfreien Anfahrt im Luxusbus (an dieser Stelle nochmal ein Dankeschön an die Mutti eines Sportlers für die Vermittlung des Busses) und in eigenen Fahrzeugen wurde gegen 18:00 Uhr das Querzenland erreicht. Wir staunten nicht schlecht über die Größe und Sauberkeit des Areals. Geschätzte 500 Übernachtungsmöglichkeiten werden angeboten. Unsere Bungalows hatten eine gute Lage, die Toiletten und Duschen waren in der Nähe und hatten ebenfalls einen picopello Zustand. Alle Sportler und Betreuer bezogen ihr Quartier und danach ging es gleich zum Abendbrot. Wir haben mal einen Vergleich zum Essensangebot in den vorhergehenden Trainingslagern gezogen. Also zu toppen ist die Auswahl und die Qualität der Speisen nicht. Gemüse und Obst in ausreichender Menge und selbst unsere Vielesser (hier ausdrücklich keine Namen) wurden immer satt. Nach der abendlichen Trainingseinheit auf einer ganz gut gepflegten Rasenfläche neben den Fußballplätzen, konnte man Tischtennis, Volleyball oder Fußball spielen, die großen Klettergerüste nutzen oder einfach nur Chillen. Der nächste Morgen begann für einige Teilnehmer mit einem Gespenst, dem Frühsport. Doch mit Unterstützung von Böhmischer Blasmusik aus der Musikanlage kam man gleich viel besser auf Touren. Zumindest aus der Sicht des Musikverantwortlichen. Der Tag begann mit Frühstück und 2 Trainingseinheiten. Da eine Woche später die Allkampfprüfung anstand, war es natürlich ideal, dass wir nochmal viel Zeit für die das Üben der Prüfungselemente hatten. So konnten noch einige Wackelkandidaten bei den Trainern Punkte für die Zulassung sammeln. Nach Mittagessen, Mittagsruhe und wieder Training ging es ans Kaffeetrinken. Die Eltern der Sportler hatten für unser Trainingslager unzählige Kuchen und Kekse gebacken, an dieser Stelle ein ganz großes DANKESCHÖN für die wirklich tatkräftige Unterstützung. Die Kinder standen wie bei der Raubtierfütterung um eine Tischtennisplatte herum, die kurzerhand zu einem Kuchenbuffet umgestaltet wurde. Nach dem „Guten Appetit“ durfte man sich nicht in die Nähe der fliegenden Messer und Kuchengabeln begeben. Irgendwann, nachdem man sich satt gegessen und ausgeruht hatte, begannen die Vorbereitungen für unser abendliches Grillen. Alle halfen bei den Vorbereitungsarbeiten, neue professionelle Gemüseschnippler (siehe Fotos) und Grillmeister wurden geboren und beim Essen packten auch alle kräftig mit an. Es war aber auch lecker… Auf jeden Fall hatten wir zum Schluss noch sehr viele Würste und Steaks übrig, die wir versuchten auf dem Gelände loszuwerden. Aber außer der Hauskatze hatte niemand Interesse, alle waren selbst beim Grillen oder hatten keinen Hunger mehr. Der Abend klang gemütlich mit Lagerfeuer und Musik aus und irgendwann landete dann jeder todmüde in seinem Bett. Der nächste Tag war ohne Frühsport angekündigt. Bloß gut! Wie schnell war die Zeit vergangen, der letzte Tag war angebrochen. Wieder ein lecker Frühstück, 2 Trainingseinheiten und dann ging es schon an das Aufräumen. Der Bus stand pünktlich 12:30 Uhr zur Abfahrt bereit und einige Eltern waren zur Abholung ihrer Spößlinge vorgefahren. Nach der großen Verabschiedung und Kuchenresterverteilung hieß es dann Abschied vom Querzenland nehmen. Es war sehr schön in der Oberlausitz, wir überlegen ob wir nächstes Jahr wiederkommen. Das, was uns davon abhalten könnte, ist die lange Anfahrt. Und wenn wir wiederkommen, wird ein Querz beauftragt, Micha seinen Wecker anzuhalten. Dann gibt es den Frühsport erst um 9 Uhr. Sport frei! Und ob wir welche gesehen haben? Das bleibt unser Geheimnis…..