Sportschule Bauer & Kroewing

Paddeltour im Spreewald 2012

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Um es gleich vorweg zu nehmen, die Mücken und Bremsen waren dieses Jahr kein Problem, aber gegen die, die da waren, konnte man sich nur schwer schützen. Das mit Ausdauer und Präzision aufgetragene Mücken-Gel oder Insekten-Spray wurde innerhalb kurzer Zeit durch gezielte und gemeine An- und Übergriffe der Wasserpistoleninhaber abgewaschen, ja geradewegs abgespült. Da das Wasser der Spree angenehm warm war, gab es keine Unterkühlungen oder Frostbeulen bei den Teilnehmern. Allerdings, so zumindest nach Augenzeugenberichten, wurde der Wasserstand der Kanäle kurzzeitig aufs Äußerste durch das Nachfüllen der Waffen belastet.

Durch das Tragen einer Sonnenbrille konnte man dem Angreifer durch den Wasserstrahl direkt in die eiskalten Augen blicken.

Aber zurück zum Ausflug.

Die Sonne meinte es an diesem Tag gut mit uns und nach einer kurzweiligen Fahrt gen Norden erreichten wir unser Ziel, den Bootsverleih Patrick im Spreewald.

Stefan, unser Organisator, hatte um 12.00 Uhr unser Mahl im Spreewaldhotel in Leipe bestellt und es bestand berechtigte Sorge, das Ziel nicht vertragsgemäß zu erreichen.

Der Grund dafür war recht simpel: Eine Fahrzeugbesatzung (die Namen liegen der Redaktion vor) war des Bedienens des Navigationssystems nicht vollständig mächtig und erschien erst reichlich eine ½ Std. später am vereinbarten Ort. Diese Zeit wurde durch die Wartenden durch die Einnahme von alkoholfreien und auch alkoholischen Getränken genutzt.

Nach Bildung der Teams und Übernahme der Technik ging es endlich gemütlich los. Wie jedes Jahr versuchte Perry mit Paul den Rekord im „Welle machen durch Geschwindigkeit“ zu brechen. Allerdings konnte die Besatzung „S+M“ (in diesem Fall Schreier und Müller) gegenhalten. Selbst das Heraushängenlassen des Beines eines Besatzungsmitgliedes konnte die Einstellung der Bestzeit nicht aufhalten. Herzlichen Glückwunsch!

Sportliche Übungen, das Üben von Rechts und Links sowie das Finden des gemeinsamen Rhythmus waren Inhalte und Ziele des Ausfluges.

Wir erreichten dann ohne Stress die Wirtschaft, trieben oder paddelten an wirklich einmaligen Landschaften und gefühlten 1000 Speewaldkähnen bis zum Ziel.

Hier sei kurz erwähnt, dass uns die überwiegende Anzahl der „Stakser“ nicht wohlgesonnen gegenüberstand. Wir versuchten diese auf Trapp zu halten, indem wir mehrmals die Spur vor Ihnen wechselten bzw. einfach einen Knoten in der Fahrrinne bildeten. Hallo Jungs, das war nicht böse gemeint. Wir wollten doch nur Spielen!!

Selbst unser Perry, durch viele Selbstverteidigungs- und Selbstbeherrschungsseminare ausgebildet, wurde kurz aus seinem Weltfrieden herausgerissen, als er durch einen „Stakser“ unverhältnismäßig belehrt wurde. Allein die Drehung seines Bootes in Richtung Spreewaldkahn trug zur Beilegung der verbalen Auseinandersetzung erheblich bei.

Wie gesagt, das Essen und die Getränke in der Wirtschaft schmeckten (nach Aussage der Bedienung alles einheimische Produkte, selbst der Quark!) und ausgeruht ging es am Nachmittag wieder zurück ins Basislager. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit entschieden wir uns für den gleichen Weg zurück, der im Kartenmaterial abgebildete längere Parcour (ca. 3-4 Stunden, einige Teilnehmer klagten über Minderbelastung) wird nächstes Jahr eventuell ins Programm aufgenommen.

Nach der Rückgabe der Boote und Trocknung bzw. dem Wechsel von Kleidung gab es zum Abschluss der Paddeltour noch eine gemütliche Kaffeepause.

Es war ein schöner Ausflug, den wir nächstes Jahr wiederholen sollten. Dem Wunsch, dies möglichst im Monat August zu tun, werden wir entsprechend nachkommen. Vielen Dank an den Organisator Stefan.

 

Ein Wasserpistolenträger

(Freunde nennen ihn auch Ray :-))